DEFINING SPACE

17. BIS 22. APRIL 2013



THOMAS BALDISCHWYLER: POEM DRIPPING STONE SCISSORS

24. NOVEMBER 2012 BIS 31. JANUAR 2013



NEUE HEIMAT

12.SEPTEMBER BIS 27.OKTOBER 2012





MISHIMA AKIYOSHI

AWAKENING HYPNOSIS



LO-FI LONGINGS

09. JUNI BIS 14. JULI 2012



BERND TRASBERGER

NEUZEIT

26. APRIL BIS 2. JUNI 2012




Einladungskarte



In seiner dritten Einzelausstellung „Neuzeit“ in der Galerie Lena Brüning zeigt Bernd Trasberger eine raumgreifende Installation. Über zwei schwarz gestrichene Wände des Ausstellungsraumes erstreckt sich eine Struktur aus Metallprofilen an deren Schnittstellen sich rote Leuchten aus Metall befinden. Diese sind so programmiert, dass sie unabhängig voneinander in einem unregelmäßigen Rhythmus auf und abdimmen. Betrachtet man das Motiv der Einladungskarte erkennt man die Konstruktion wieder. Diese ist nun jedoch nicht mehr wie auf der Abbildung als orthogonales Raster unter der Decke organisiert, sondern mäandert netzwerkartig in einer Moleküle oder Sternbilder evozierenden Struktur über die Wand. Das unhierarchische Muster der Deckenkonstruktion wird im Kunstwerk in eine singuläre Struktur überführt und in ein individuelles Objekt transformiert.

Die Leuchten stammen von der Decke der Aula eines inzwischen umgebauten Berliner Gymnasiums. Auf den ersten Blick erscheint das auf der Einladungskarte abgebildete Beleuchtungsraster der Aula als typische abgehängte Decke im Stil der Nachkriegsmoderne. Darüber befand sich jedoch ein mehrere Meter hohes schwarz gestrichenes Tonnengewölbe. Die abgehängte Decke wirkte nur oberflächlich solide, tatsächlich handelte es sich um ein schwebendes, transparentes Raster. Vor dem Umbau barg Trasberger alle 200 Leuchten der Deckenkonstruktion mitsamt dem dazugehörigen Gitter aus lackierten Metallprofilen. Die in der Galerie gezeigte Version stellt nur ein kleines Element dieser Rasterdecke dar, die Trasberger nun modular als Ausgangsmaterial für Ausstellungssituationen verwendet. Ein solches Modul besteht aus mindestens fünf und maximal fünfzehn Leuchten. Wie schon in anderen Arbeiten thematisiert Trasberger auch hier den Umgang mit dem architektonischen Erbe der Moderne und zeigt, wie Elemente dieses Erbes neu betrachtet und in einen zeitgenössischen Kontext überführt werden können.

Die gegenüberliegende Wand ist vollständig mit bedruckten Seiten aus Flipchartblöcken behängt, die einen Druck des Holzschnittes „Wanderer am Weltenrand“ zeigen. Der wahre Urheber dieses Motivs, das zum ersten Mal 1888 in Camille Flammarions Schrift L’Atmosphère. Météorologie Populaire erscheint, ist unbekannt. Es handelt sich bei dem Bild höchstwahrscheinlich nicht um ein Original aus dem 16 Jahrhundert, sondern um eine Reproduktion die Flammarion oder ein unbekannter Zeichner im historisierenden Stil schuf, um das mittelalterliche Weltbild zu illustrieren. Im 20. Jahrhundert wurde der Stich jedoch immer wieder für eine authentische frühneuzeitliche Arbeit gehalten, die das, ebenfalls historisch nicht nachweisbare, mittelalterliche Flacherdweltbild belegen sollte. Trasberger hat die Vorlage, die schon Mitte des 20. Jahrhunderts in kolorierten Fassungen reproduziert wurde, in einen Linoleum Druckstock lasern lassen. Das Resultat sind individuelle Drucke in unterschiedlichen Farben und Farbverläufen. Traditionelle, handwerkliche Technik steht hier im Kontrast zu leichter Reproduzierbarkeit. Die Farbverläufe der Drucke folgen weniger dem Motiv, als dass sie dessen Strukturen ignorieren oder sogar durchbrechen. Das pulsierende Leuchten der Glühbirnen und die unregelmäßige Farbgebung scheinen die Drucke in Bewegung zu versetzten. Nicht nur Licht und Farbe oszillieren, auch die historische Abbildung schwankt in ihrer Natur zwischen retrospektiven Authentizitätsanspruch und der gewollten Konstruktion eines nicht historisch nachweisbaren Weltbilds und erscheint im zeitgenössischen Kontext aufgespalten in eine Ansammlung verschiedener Variationen.



EDITIONEN

10. MÄRZ BIS 14. APRIL 2012



JEAN TINGUELY - BRIEFE AN FAMILIE SCHMELA

29. JANUAR 2012 BIS 03. MÄRZ 2012



MARCO MEIRAN

I AM IN THIS WEIRD BEACH...LACUMA LETUA

03. DEZEMBER 2011 BIS 21. JANUAR 2011



JOHANNES WEISS

VERHALTEN

08. OKTOBER BIS 18. NOVEMBER 2011



HIROKI TSUKUDA "NEW TOKYO"

13.AUGUST BIS 24. SEPTEMBER 2011



ASLI SUNGU/MAYA SCHWEIZER: DER TURM AM SEE

2. JULI BIS 30. JULI 2011



PHILIPP KREMER

30. APRIL BIS 24. JUNI 2011



NACHTAUSLAGE NR.9: ROSSELLA BISCOTTI/KEVIN VAN BRAAK

IN DEN FENSTERN VOM 18. MÄRZ BIS 23. APRIL 2011



NACHTAUSLAGE NR.8: HEIDI VOET

IN DEN FENSTERN VOM 04. BIS 10. MÄRZ 2011



NACHTAUSLAGE NR.7: JOHANNES WEIß

IN DEN FENSTERN VOM 25.FEBRUAR BIS 03. MÄRZ 2011



NACHTAUSLAGE NR.6: STEF HEIDHUES

IN DEN FENSTERN VOM 18. BIS 24. FEBRUAR 2011



NACHTAUSLAGE NR.5: EGGERT/RICKLEFS

11. BIS 17. FEBRUAR 2011



NACHTAUSLAGE NR.4: TOMMY STØCKEL

04. BIS 10. FEBRUAR 2011



NACHTAUSLAGE NR.3: ALEXANDER LIECK

28. JANUAR BIS 03.FEBRUAR 2011



NACHTAUSLAGE Nr.2: SONJA GERDES IN COOPERATION WITH XXXL DIE SCHMIEDE

21. BIS 27. JANUAR 2011



POLA SIEVERDING: NEVER MIND ABOUT THE SIX FEET. LETS TALK ABOUT THE SEVEN INCHES.

26.NOVEMBER 2010 BIS 08. JANUAR 2011



PHILIPP FÜRHOFER

MISSING LINKS

08. OKTOBER BIS 13. NOVEMBER 2010



5 JAHRE GALERIE LENA BRÜNING

FREITAG, 17. UND SAMSTAG, 18. SEPTEMBER 2010 JEWEILS AB 21 UHR, BAR AB 20 UHR GEÖFFNET



INFERNOESQUE at LENA BRÜNING

24. JULI BIS 11. SEPTEMBER 2010



KEVIN COSGROVE: A WORKABLE SPACE

11. JUNI BIS 17. JULI 2010



FORT präsentiert THE GOLDEN RULE

90 MINUTEN PERFORMANCE



LUCILE DESAMORY: OVOMANCIE

01. BIS 29. MAI 2010



JOHANNES WEISS

OSZILLATIONEN

06. MÄRZ BIS 24. APRIL 2010



KÜNSTLER DER GALERIE III

06. BIS 27. FEBRUAR 2010



BERND TRASBERGER

STUNDE NULL

12. DEZEMBER 2009 BIS 30. JANUAR 2010



SOOTO hungry

24. OKTOBER BIS 05. DEZEMBER 2009



ASLI SUNGU

FARBE BEKENNEN

5. SEPTEMBER BIS 17. OKTOBER 2009



IN GEDANKEN (DRAUSSEN) SEIN

20. JUNI BIS 22. AUGUST 2009



POLA SIEVERDING: CADAVRE EXQUIS

2. MAI BIS 13. JUNI 2009



JOHN HODANY: HOLY ROLLERS

21. MÄRZ BIS 25. APRIL 2009



KÜNSTLER DER GALERIE II

13. FEBRUAR BIS 14.MÄRZ 2009



5 x VIDEO

4. BIS 8. FEBRUAR 2009



PHILIPP FÜRHOFER

TRANSFERENCE

13. DEZEMBER 2008 BIS 31. JANUAR 2009



BREMSLICHTER DER ERKENNTNIS

25. OKTOBER BIS 29. NOVEMBER, 2008



LUCILE DESAMORY: THE BUTTERFLY DANCE

6.SEPTEMBER BIS 17.OKTOBER 2008



BERND TRASBERGER

WIR BAUEN EINE NEUE STADT

13.JUNI BIS 25. AUGUST 2008



FORMED ABSENCE OF LIGHT (SCHATTEN 3-27)

26. APRIL BIS 31. MAI 2008



VOM GEHENMÜSSEN UND BLEIBENKÖNNEN

11. MÄRZ BIS 12. APRIL 2008



STOCKFINSTER IST ES DRAUSSEN

29.JANUAR BIS 1.MÄRZ 2008



ALICA KWADE: JUNGE STERNE RAUCHEN

27. NOVEMBER 2007 BIS 12. JANUAR 2008, VIDEOSCREENING SONNTAG, 20. JANUAR AB 17 UHR



PHILIPP FÜRHOFER

H/E/R/Z/E/I/G/E/N

23. OKTOBER BIS 17. NOVEMBER, 2007



THE ITCH

07. SEPTEMBER BIS 13. OKTOBER 2007



TILMAN KNOP: TANTE KUSCHELTECHNOLOGIE

07. JULI BIS 04. AUGUST 2007



PAPIERARBEITEN

02. JUNI BIS 23. JUNI, 2007



ALBRECHT FUCHS

24. MÄRZ BIS 12. MAI 2007



KÜNSTLER DER GALERIE 1

30. JANUAR 2007 BIS 17. MÄRZ 2007



RICHARD TUTTLE: NEW WORK-DRAGON`S BREATH

27. NOVEMBER 2006 BIS 20. JANUAR 2007



PETER JAP LIM: MOST WANTED ART

14.OKTOBER BIS 17.NOVEMBER 2006



ODYS SEE

03.SEPTEMBER BIS 07.OKTOBER 2006



MAX SCHREIER: HEUER in Kollaboration mit CFM und Daniel Müller-Friedrichsen

3. JUNI BIS 16. AUGUST 2006



ALICJA KWADE: DAILY PLANET

01. BIS 27. MAI, 2006



MIRKO TSCHAUNER: FIEBER

14. MÄRZ BIS 15. APRIL 2006



21. JANUAR BIS 06. MÄRZ 2006



UFO-UMIS

21. NOVEMBER 2005 BIS 07. JANUAR 2006



PETER JAP LIM: DAS BESSERE ENDE

30. SEPTEMBER BIS 05. NOVEMBER 2005