DEFINING SPACE

17. BIS 22. APRIL 2013



THOMAS BALDISCHWYLER: POEM DRIPPING STONE SCISSORS

24. NOVEMBER 2012 BIS 31. JANUAR 2013



NEUE HEIMAT

12.SEPTEMBER BIS 27.OKTOBER 2012





MISHIMA AKIYOSHI

AWAKENING HYPNOSIS



LO-FI LONGINGS

09. JUNI BIS 14. JULI 2012



BERND TRASBERGER

NEUZEIT

26. APRIL BIS 2. JUNI 2012



EDITIONEN

10. MÄRZ BIS 14. APRIL 2012



JEAN TINGUELY - BRIEFE AN FAMILIE SCHMELA

29. JANUAR 2012 BIS 03. MÄRZ 2012



MARCO MEIRAN

I AM IN THIS WEIRD BEACH...LACUMA LETUA

03. DEZEMBER 2011 BIS 21. JANUAR 2011



JOHANNES WEISS

VERHALTEN

08. OKTOBER BIS 18. NOVEMBER 2011



HIROKI TSUKUDA "NEW TOKYO"

13.AUGUST BIS 24. SEPTEMBER 2011



ASLI SUNGU/MAYA SCHWEIZER: DER TURM AM SEE

2. JULI BIS 30. JULI 2011



PHILIPP KREMER

30. APRIL BIS 24. JUNI 2011



NACHTAUSLAGE NR.9: ROSSELLA BISCOTTI/KEVIN VAN BRAAK

IN DEN FENSTERN VOM 18. MÄRZ BIS 23. APRIL 2011



NACHTAUSLAGE NR.8: HEIDI VOET

IN DEN FENSTERN VOM 04. BIS 10. MÄRZ 2011



NACHTAUSLAGE NR.7: JOHANNES WEIß

IN DEN FENSTERN VOM 25.FEBRUAR BIS 03. MÄRZ 2011



NACHTAUSLAGE NR.6: STEF HEIDHUES

IN DEN FENSTERN VOM 18. BIS 24. FEBRUAR 2011



NACHTAUSLAGE NR.5: EGGERT/RICKLEFS

11. BIS 17. FEBRUAR 2011



NACHTAUSLAGE NR.4: TOMMY STØCKEL

04. BIS 10. FEBRUAR 2011



NACHTAUSLAGE NR.3: ALEXANDER LIECK

28. JANUAR BIS 03.FEBRUAR 2011



NACHTAUSLAGE Nr.2: SONJA GERDES IN COOPERATION WITH XXXL DIE SCHMIEDE

21. BIS 27. JANUAR 2011



POLA SIEVERDING: NEVER MIND ABOUT THE SIX FEET. LETS TALK ABOUT THE SEVEN INCHES.

26.NOVEMBER 2010 BIS 08. JANUAR 2011



PHILIPP FÜRHOFER

MISSING LINKS

08. OKTOBER BIS 13. NOVEMBER 2010



5 JAHRE GALERIE LENA BRÜNING

FREITAG, 17. UND SAMSTAG, 18. SEPTEMBER 2010 JEWEILS AB 21 UHR, BAR AB 20 UHR GEÖFFNET



INFERNOESQUE at LENA BRÜNING

24. JULI BIS 11. SEPTEMBER 2010



KEVIN COSGROVE: A WORKABLE SPACE

11. JUNI BIS 17. JULI 2010



FORT präsentiert THE GOLDEN RULE

90 MINUTEN PERFORMANCE



LUCILE DESAMORY: OVOMANCIE

01. BIS 29. MAI 2010



JOHANNES WEISS

OSZILLATIONEN

06. MÄRZ BIS 24. APRIL 2010



KÜNSTLER DER GALERIE III

06. BIS 27. FEBRUAR 2010



BERND TRASBERGER

STUNDE NULL

12. DEZEMBER 2009 BIS 30. JANUAR 2010



SOOTO hungry

24. OKTOBER BIS 05. DEZEMBER 2009



ASLI SUNGU

FARBE BEKENNEN

5. SEPTEMBER BIS 17. OKTOBER 2009



IN GEDANKEN (DRAUSSEN) SEIN

20. JUNI BIS 22. AUGUST 2009



POLA SIEVERDING: CADAVRE EXQUIS

2. MAI BIS 13. JUNI 2009



JOHN HODANY: HOLY ROLLERS

21. MÄRZ BIS 25. APRIL 2009




John Hodany, Holy Rollers, 2009, Installationsansicht Galerie Lena Brüning






John Hodany, Holy Rollers, 2009, Installationsansicht Galerie Lena Brüning






John Hodany, First Inhabitants-Interchange one of three, 2008, Öl auf Leinwand auf Holz, 136 x 273 cm






John Hodany, First Inhabitants, 2008 (Detail)






John Hodany, Echoe Location, 2008, Acryl auf paper inlay, 30 x 62 cm






John Hodany, Holy Rollers, 2009, Acryl auf paper inlay, 90 x 180 cm






John Hodany, Five Fifteen, 2009, Acryl auf paper inlay, 50 x 30 cm






John Hodany, Yer Last Beaver, 2008, Acryl auf paper inlay, 60 x 136 cm






John Hodany, The Point, 2008, Acryl auf paper inlay, 60 x 90 cm






John Hodany, Three Weazel Study, 2008, Acryl auf paper inlay, 60 x 136 cm



Pressetext

Es wird vermutet, dass die ältesten Bilder der Welt über 30.000 Jahre alt sind. Gemalte oder gezeichnete Abbildungen von Pferden, Hyänen, Nashörnern, Löwen, Bisons, Darstellungen von Mensch-Tier-Zwittern und heute längst ausgestorbenen Arten bedecken die Wände in prähistorischen Höhlen wie in Chauvet oder Lascaux. Niemand weiß genau, warum sie existieren. Allein in der Höhle von Lascaux gibt es über 600 Tierdarstellungen. Seltsamerweise sind weder Landschaft noch Vegetation auf den Wänden abgebildet. Vielleicht wählten die Künstler die Malerei als Medium, um Geschichten zu erzählen. Vielleicht rankten sich auch Legenden um bestimmte Tiere und es existierte der Glaube, dass es Glück bringt, diese abzubilden. Im Hinblick auf die gesamte Kunstgeschichte muss man sich fragen, warum die Beziehung zwischen Mensch und Tier diese rätselhaften Werke entstehen ließ. Sind es Huldigungen? Oder sind es Symbole oder Stellvertreter unserer Körper, unserer Sterblichkeit oder sogar unserer Spiritualität, wie die Ägypter glaubten?

Auch John Hodanys Werk beinhaltet viele Tierdarstellungen. Seit über zehn Jahren beschäftigt sich Hodany mit der Darstellung von Gesichtern und Körpern unterschiedlicher Kreaturen. Manche seiner Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen zeigen Tiere auf eine Weise, die ihnen die Anmutung eines Symbols oder Zeichens gibt und die in ihrer Einfachheit der Form an ägyptische Malereien erinnern. Manchmal erscheinen auf einem Werk viele Tiere in sehr ähnlicher Ausführung und einer Anordnung, die sie wie Muster auf einem Quilt, einem Wandteppich oder vom Computer generierte Ornamente aussehen lässt.

„Holy Rollers“ ist der Titel eines Bildes aus der gleichnamigen Ausstellung, auf dem ein klassischer Pudel vor einer Landschaft zu sehen ist, fast verschwindend im diffusen Licht der Abenddämmerung oder des Morgengrauens. Die Augen des Pudels sind von einem stechenden, elektrisierenden Blau, das impliziert, dass es hier durchaus einen faustischen Kern gibt. So wird aus dem ersten Schmunzeln des Betrachters beim Anblick des Pudels, der als lächerliches Tier mit verrückten Hundeshows und skurrilen Fellfrisuren assoziiert wird, ein leichtes Schaudern. Warum erscheint dieser Pudel mit einer solchen Ernsthaftigkeit und Erhabenheit an diesem menschenleeren, unbewohnten Ort? Diese Ambivalenz wird im Titel „Holy Rollers“ ebenfalls thematisiert. Der Begriff bezieht sich im amerikanischen Sprachgebrauch ursprünglich auf den Zustand religiöser Ekstase, in dem sich die Anhänger der Glaubensgemeinschaft Pentecostal Christians auf dem Boden wälzen. Heutzutage ist er Ausruf des Erstaunens über verrücktes oder absonderliches Verhalten im Allgemeinen.

In den meisten Arbeiten von John Hodany herrscht eine ruhige, fast apokalyptische Atmosphäre, die eine Verschiebung in der Weltordnung erahnen lässt. Wo sind die Menschen? Warum formen sich Felsen, Tiere und Objekte zu Mustern, die als Fragmente innerhalb einer Arbeit auftauchen und wieder verschwinden? Hier entsteht eine ungewöhnlich starke hypnotische Qualität, die von einem tiefen Verständnis für Farbe und einer einzigartigen Technik herrührt. Hodany schneidet in die gemalte Oberfläche, nimmt mit großer Vorsicht Fragmente heraus und fügt sie an anderer Stelle in das gleiche Werk wieder ein. So entsteht ein geisterhafter Eindruck, bei dem die Umrisse des herausgenommenen Ausschnitts sich immer noch vor dem Hintergrund abheben. Die fraktale Beschaffenheit der sich wiederholenden Bilder erinnern an das Konzept des „cutting and pasting“ bei der Arbeit mit Computersoftware, ohne jedoch die haptische Qualität einzubüßen.



KÜNSTLER DER GALERIE II

13. FEBRUAR BIS 14.MÄRZ 2009



5 x VIDEO

4. BIS 8. FEBRUAR 2009



PHILIPP FÜRHOFER

TRANSFERENCE

13. DEZEMBER 2008 BIS 31. JANUAR 2009



BREMSLICHTER DER ERKENNTNIS

25. OKTOBER BIS 29. NOVEMBER, 2008



LUCILE DESAMORY: THE BUTTERFLY DANCE

6.SEPTEMBER BIS 17.OKTOBER 2008



BERND TRASBERGER

WIR BAUEN EINE NEUE STADT

13.JUNI BIS 25. AUGUST 2008



FORMED ABSENCE OF LIGHT (SCHATTEN 3-27)

26. APRIL BIS 31. MAI 2008



VOM GEHENMÜSSEN UND BLEIBENKÖNNEN

11. MÄRZ BIS 12. APRIL 2008



STOCKFINSTER IST ES DRAUSSEN

29.JANUAR BIS 1.MÄRZ 2008



ALICA KWADE: JUNGE STERNE RAUCHEN

27. NOVEMBER 2007 BIS 12. JANUAR 2008, VIDEOSCREENING SONNTAG, 20. JANUAR AB 17 UHR



PHILIPP FÜRHOFER

H/E/R/Z/E/I/G/E/N

23. OKTOBER BIS 17. NOVEMBER, 2007



THE ITCH

07. SEPTEMBER BIS 13. OKTOBER 2007



TILMAN KNOP: TANTE KUSCHELTECHNOLOGIE

07. JULI BIS 04. AUGUST 2007



PAPIERARBEITEN

02. JUNI BIS 23. JUNI, 2007



ALBRECHT FUCHS

24. MÄRZ BIS 12. MAI 2007



KÜNSTLER DER GALERIE 1

30. JANUAR 2007 BIS 17. MÄRZ 2007



RICHARD TUTTLE: NEW WORK-DRAGON`S BREATH

27. NOVEMBER 2006 BIS 20. JANUAR 2007



PETER JAP LIM: MOST WANTED ART

14.OKTOBER BIS 17.NOVEMBER 2006



ODYS SEE

03.SEPTEMBER BIS 07.OKTOBER 2006



MAX SCHREIER: HEUER in Kollaboration mit CFM und Daniel Müller-Friedrichsen

3. JUNI BIS 16. AUGUST 2006



ALICJA KWADE: DAILY PLANET

01. BIS 27. MAI, 2006



MIRKO TSCHAUNER: FIEBER

14. MÄRZ BIS 15. APRIL 2006



21. JANUAR BIS 06. MÄRZ 2006



UFO-UMIS

21. NOVEMBER 2005 BIS 07. JANUAR 2006



PETER JAP LIM: DAS BESSERE ENDE

30. SEPTEMBER BIS 05. NOVEMBER 2005